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Act Passau  
Shakespeare
 
Innstraße 43 - Haidenhof Süd | Rubrik: Kunst
Bildbeitrag vom 21.07.2017

Tanz und Gesang, wilde Küsse, nackte Haut, Alkoholexzesse - so beschreibt die studentische Theatergruppe Act Passau Shakespeares "Was ihr wollt". Nach der Premiere der Aufführung lässt sich zu der freien Interpretation der jungen Schauspieler hinzufügen: Kreatvität und Witz, Authentizität, Emotion und Geschick waren mindestens ebenso auf der Bühne zu sehen. Doch der Reihe nach: 

Keine Laien zu erkennen

Ein kleiner Haufen Laiendarsteller, ein Stück von Shakespeare, gut drei Monate Zeit. Was die Gruppe in dieser kurzen Zeit auf die Beine stellte, kann schlicht mit sensationell beschrieben werden. Der kurzen Vorbereitungszeit zum Trotz spielte die Gruppe, als hätte sie sich ein Jahr lang professionell vorbereitet. Die Rollen und ihre Dialoge wirkten ebenso real wie die Emotionen.  Nachdem die Generalprobe Gerüchten zufolge mäßig verlief, wurde die Premiere also - wie sollte es der Tradition nach anders sein - nur umso besser. Besonders auffällig waren die humoristischen Elemente, die oft eingesetzt für viele Lacher im Publikum sorgten, dabei aber nie die Handlung überstrahlten, oder den Ernst der Hauptstory untergruben. Gelangweilt haben dürfte sich in den drei Stunden Programm keiner der Zuschauer, das Programm war in sich vor allem eines: Stimmig.

Freie Interpretation wie sie sein sollte

Diese freie Interpretation des Stücks wurde von der erstmaligen Ressigeurin Franzi Trattler bestens umgesetzt. Besonders ihr Einsatz von musikalischen Einlagen sorgte immer wieder für die richtige Untermalung der Stimmung. Dabei ist es fast fraglich, ob der tolle Gesang von Cornelia Heckel in der Rolle der Närrin oder ihre herzerweichend (absichtlich) schiefe Performance von "My heart will go on" auf Blockflöte besser waren. Insgesamt auffälig war, dass die vielen kleinen Dinge und Ideen die Aufführung oftmals ebenso bereicherten wie das Schauspiel an sich. Wie die Gruppe er fertig brachte, diese Kleinigkeiten auch noch in ihre kurze Probenzeit einzubauen, dürfte ihr Geheimnis bleiben. 

Eine glückliche Schauspielgruppe

Die Schauspieler selbst wirkten im Anschluss an die Veranstaltung jedenfalls äußerst zufrieden mit dem Auftakt der Aufführung, auch Regisseurin Trattler zeigte sich begeistert und danke der Gruppe: "Es ist unglaublich, was alle hier geleistet haben. Wir haben Standing Ovations bekommen, das ist wunderbar und zeigt, dass auch den Zuschauern unsere Vorstellung gefallen hat." Ein Eindruck, dem aus Zuschauersicht nichts hinzuzufügen ist, außer nochmal ein großes Kompliment an die gesamte Gruppe. Es spielten: Dilara Willmann, Anne Horn, Uli Gschwendtner, Kristof Schlegl, Florian Neumaier, Valentin Brückner, Miriam Becker, Gabriele Schillinger, Moritz Tostmann, Cornelia Heckel, Teresa Neißendorfer, Anna-Victoria Wendeborn, Simon Pralle

Text & Bild: Chrestien Delonge

 
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